Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Abos von juscool.eu und für die Nutzung der Trainer.

Fassung 2026-10-20

Das Wichtigste in Kürze

Juscool gibt es als Abo, abgerechnet alle 14 Tage oder monatlich. Es verlängert sich automatisch um dieselbe Periode, bis du kündigst; kündigen kannst du jederzeit zum Ende der laufenden Periode, ohne Frist und ohne Begründung, und zwischen 14 Tagen und Monat wechseln. Du hast vierzehn Tage Rücktrittsrecht; verlangst du beim Kauf die sofortige Freischaltung, erlischt es mit der Freischaltung – darauf wirst du im Kaufweg ausdrücklich hingewiesen und musst es bestätigen.

1. Geltungsbereich, Anbieter, Vertragspartner

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über entgeltliche Zugänge („Abos“; vor dem 10.10.2026 „Pässe“) zu juscool.eu und für die Nutzung der Website samt aller Trainer.

Anbieter und Vertragspartner:

Arsham Ahmadzadeh, Einzelunternehmer
Kontakt: contact@arshamenterprise.com · Kontaktformular

Die vollständigen Anbieterangaben — Name, Anschrift, Rechtsform und Kontakt — stehen im Impressum.

Vertragssprache ist Deutsch. Abweichende Bedingungen der Nutzerin oder des Nutzers gelten nicht, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

2. Leistung

Juscool ist eine Lernplattform für das Jusstudium – STEOP, Grundlagen des Zivilrechts (GLZR) und Fachprüfung. Sie stellt Übungsfälle, Anspruchsprüfungen Baustein für Baustein, Multiple-Choice-Fragen, ein Aufgabenregister und Auswertungen bereit.

Zugang zu den Trainern entsteht über die kostenlose Probezeit (Punkt 4), oder ein bezahltes Abo (Punkt 4).

Ausdrücklich nicht geschuldet:

3. Konto

4. Abos und Preise

Es gibt zwei Abos. Beide schalten denselben Inhalt frei; der Unterschied ist allein die Abrechnungsperiode.

AboPreis je PeriodePeriodeAbrechnung
Juscool 14 Tage 6,99 € 14 Tage Abo, jederzeit kündbar
Juscool Monat 9,99 € 1 Monat Abo, jederzeit kündbar

Kostenlos: Ohne Konto ist das erste Thema im Lernpfad und die ersten drei Aufgaben im Aufgabenregister kostenlos. Mit dem Anlegen eines Kontos sind alle Inhalte 4 Tage lang kostenlos (Probezeit). Dafür wird kein Zahlungsmittel hinterlegt und es entsteht keine Zahlungspflicht. Die Probezeit endet automatisch und geht nicht in ein Abo über. Sie steht je Person einmal zur Verfügung.

Automatische Verlängerung. Das Abo verlängert sich am Ende jeder Periode um eine weitere Periode zum selben Preis, bis es gekündigt wird (Punkt 7). Abgebucht wird jeweils zu Beginn der Periode.

Pässe aus der Zeit vor dem 10.10.2026 laufen zu ihren Bedingungen bis zum Ende ihrer Laufzeit. Sie verlängern sich nicht und werden nicht in ein Abo umgewandelt.

Umsatzsteuer: Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 6 Abs 1 Z 27 UStG; die Preise enthalten daher keine Umsatzsteuer, und es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die genannten Beträge sind Endpreise. Weitere Kosten fallen nicht an; für die Verbindung ins Internet gelten die Tarife des jeweiligen Anbieters.

5. Vertragsschluss

Die Darstellung der Abos auf der Zugangsseite ist noch kein Angebot, sondern eine Einladung zur Bestellung.

  1. Du wählst ein Abo. Bezeichnung, Abrechnungsperiode, Preis je Periode, die Kündigungsbedingungen und der Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung stehen vor dem Bestellknopf.
  2. Du bestätigst diese AGB und die Datenschutzerklärung sowie den sofortigen Beginn nach Punkt 8.
  3. Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen" gibst du eine verbindliche Bestellung ab. Anschließend führt der Weg zur Zahlung bei Stripe.
  4. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Abos zustande; darüber erhältst du eine Bestätigung. Die Zahlungsbestätigung stellt Stripe aus.

Der Vertragstext – diese AGB in der beim Kauf geltenden Fassung – wird gespeichert. Die Fassung, der du zugestimmt hast, wird mit der Zahlung festgehalten und ist auf Anfrage erhältlich. Die jeweils aktuelle Fassung steht immer auf dieser Seite.

6. Zahlung

Die Zahlung wickelt Stripe ab (Stripe Payments Europe, Ltd., Dublin, Irland) als Zahlungsdienstleister. Welche Zahlungsmittel zur Verfügung stehen, zeigt Stripe im Bezahlvorgang.

Kartendaten und Bankverbindungen werden unmittelbar bei Stripe eingegeben und dort verarbeitet. Beim Anbieter werden keine Zahlungsdaten verarbeitet; zurück kommt nur, dass eine Zahlung erfolgreich war, für welches Abo und bis wann die Periode läuft.

Der Betrag der ersten Periode ist mit der Bestellung fällig, jeder weitere zu Beginn der jeweiligen Periode; Stripe bucht ihn vom hinterlegten Zahlungsmittel ab. Schlägt eine Zahlung fehl oder wird sie zurückgebucht, wird der Zugang nicht freigeschaltet oder ein bereits freigeschalteter beendet. Bei einer fehlgeschlagenen Verlängerung versucht Stripe die Abbuchung einige Tage lang erneut; gelingt sie nicht, endet das Abo.

7. Laufzeit und Kündigung

Das Abo beginnt mit der Freischaltung und läuft auf unbestimmte Zeit, in Perioden von 14 Tagen oder einem Monat (Punkt 4).

Du kannst jederzeit ohne Kündigungsfrist zum Ende der laufenden Periode kündigen – auf der Zugangsseite mit „Abo kündigen“ oder unter „Abo verwalten“ im Kundenportal von Stripe, oder formlos über das Kontaktformular. Bis zum Ende der bezahlten Periode bleibt der Zugang bestehen; danach wird nichts mehr abgebucht. Für eine angebrochene Periode wird nichts anteilig zurückgezahlt; dein Rücktrittsrecht nach Punkt 8 bleibt davon unberührt.

Wechsel. Unter „Abo verwalten“ kannst du jederzeit zwischen dem 14-Tage-Abo und dem Monatsabo wechseln. Der Wechsel zum Monatsabo gilt sofort: Der nicht verbrauchte Teil der laufenden Periode wird angerechnet, der Rest des neuen Preises sofort abgebucht, und die neue Periode beginnt mit dem Wechsel. Der Wechsel zum 14-Tage-Abo gilt ab dem Ende der laufenden Periode.

Der Anbieter kann das Abo mit einer Frist von einem Monat zum Ende einer Periode kündigen, etwa wenn Juscool eingestellt wird; aus wichtigem Grund nach Punkt 11 auch früher.

Nach dem Ende bleibt das Konto bestehen: Fortschritt und Daten gehen nicht verloren, nur die Trainer sind wieder gesperrt. Ein neues Abo schaltet sie erneut frei.

8. Rücktrittsrecht

Verbraucherinnen und Verbrauchern steht nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ein Rücktrittsrecht zu. Es besteht beim Abschluss des Abos; eine Verlängerung nach Punkt 4 ist kein neuer Vertragsabschluss.

Rücktrittsbelehrung

Du kannst binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von diesem Vertrag zurücktreten. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um dein Rücktrittsrecht auszuüben, genügt eine eindeutige Erklärung – über das Kontaktformular oder mit der Post an die im Impressum genannte Anschrift, formlos oder mit dem Muster unten. Zur Wahrung der Frist reicht es, die Erklärung vor Fristablauf abzusenden.

Im Fall eines wirksamen Rücktritts werden alle erhaltenen Zahlungen unverzüglich, längstens binnen vierzehn Tagen ab Zugang der Erklärung, zurückgezahlt – über dasselbe Zahlungsmittel, das du beim Kauf verwendet hast, und ohne Entgelt dafür.

Erlöschen des Rücktrittsrechts

Das Rücktrittsrecht erlischt bei einem Vertrag über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn der Anbieter mit der Erfüllung begonnen hat, nachdem du

sobald der Vertrag vollständig erfüllt, das Abo also freigeschaltet ist (§ 18 Abs 1 Z 11 FAGG).

Genau diese beiden Erklärungen bestätigst du im Kaufweg mit dem zweiten Häkchen. Der Wortlaut dort lautet:

Ich verlange ausdrücklich, dass das Abo sofort freigeschaltet wird, und nehme zur Kenntnis, dass ich damit mein Rücktrittsrecht verliere, sobald der Zugang vollständig freigeschaltet ist.

Setzt du dieses Häkchen nicht, kann nicht bestellt werden. Wer das Abo erst nach Ablauf der vierzehn Tage freigeschaltet haben möchte, schreibt das bitte vorher über das Kontaktformular – dann wird der Zugang von Hand nach Fristende freigeschaltet.

Muster-Rücktrittsformular

Wenn du den Vertrag widerrufen willst, kannst du dieses Formular ausfüllen und zurücksenden. Nötig ist es nicht – eine formlose Erklärung genügt.

Muster

An: Arsham Ahmadzadeh
c/o Rechtsanwalt MatutisFürstenstraße 55400 HalleinÖsterreich oder über das Kontaktformular
Hiermit trete ich von dem von mir abgeschlossenen Vertrag über das folgende Abo zurück:
Abo: ______________________
Bestellt am: ______________________
Name der Verbraucherin / des Verbrauchers: ______________________
E-Mail-Adresse des Kontos: ______________________
Datum: ______________________

9. Frühere Geschenk- und Empfehlungscodes

Geschenk-Codes und Empfehlungscodes werden nicht mehr ausgegeben und lassen sich nicht mehr einlösen – Geschenk-Codes seit dem 05.10.2026, Empfehlungscodes seit dem 20.10.2026. Für eine Einladung gibt es keine Gutschrift mehr. Jedes neue Konto hat ohnehin die kostenlose Probezeit (Punkt 4). Wer früher einen Code eingelöst oder Tage für eine Empfehlung gutgeschrieben bekommen hat, behält den damit freigeschalteten Zugang. Für ihn gilt:

Dankeschön an die ersten Konten. Juscool kann einzelnen Konten Zugang schenken, etwa 30 Tage, ohne dass sie ein Abo abgeschlossen haben. Für den geschenkten Zugang gilt dasselbe.

10. Nutzungsrechte

Mit dem Abo, einem Zugang nach Punkt 9 oder in der Probezeit erhältst du ein einfaches, nicht übertragbares und zeitlich auf die Laufzeit beschränktes Recht, die Inhalte für dein eigenes Lernen zu nutzen.

Nicht gestattet sind insbesondere: Weitergabe oder öffentliche Zugänglichmachung der Inhalte, Vervielfältigung über den eigenen Gebrauch hinaus, gewerbliche Verwertung, systematisches oder automatisiertes Auslesen, sowie jede Nutzung für Text- und Data-Mining oder zum Training von KI-Modellen. Der ausdrückliche Nutzungsvorbehalt steht unter Urheberrecht und Nutzungsrechte.

Die Weitergabe des Zugangs – also der Zugangsdaten – ist untersagt.

11. Pflichten und Sperre

Folgen für ein laufendes Abo: Vor einer Sperre wird, soweit zumutbar, gemahnt und eine angemessene Frist gesetzt. Wird gesperrt, weil der Verstoß fortdauert oder schwer wiegt, besteht für die Restlaufzeit kein Rückzahlungsanspruch. Erweist sich die Sperre als unberechtigt, wird der Zugang wiederhergestellt und die Laufzeit um die Dauer der Sperre verlängert.

12. Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregeln, für digitale Leistungen an Verbraucher insbesondere das Verbrauchergewährleistungsgesetz (VGG). Ist der Zugang mangelhaft – etwa über längere Zeit nicht erreichbar –, hast du zunächst Anspruch auf Herstellung des vertragsgemäßen Zustands und, wenn diese nicht gelingt, auf Preisminderung oder Vertragsauflösung.

Für die Richtigkeit einzelner Inhalte wird keine Gewähr übernommen: Übungsfälle, Lösungsskizzen und KI-Antworten sind Lernmaterial und können unrichtig, unvollständig oder überholt sein. Wer eine Rechtsfrage entscheiden muss, prüft sie an Gesetz, Rechtsprechung und Literatur nach.

Gehaftet wird bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit wird nur für die Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und der Höhe nach begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden gehaftet. Die Haftung für Personenschäden und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Gegenüber Verbrauchern bleibt es im Übrigen bei der gesetzlichen Haftung; die Einschränkungen dieses Absatzes gelten insoweit nicht, als sie nach § 6 KSchG unzulässig wären.

Näheres im Haftungsausschluss.

13. Änderungen dieser AGB

Für ein Abo gilt die Fassung, die beim Abschluss in Kraft war – oben am Kopf dieser Seite mit Fassungsdatum ausgewiesen. Eine Änderung wirkt nur für später geschlossene Verträge. Preis und Bedingungen eines laufenden Abos werden nicht einseitig geändert: Soll sich etwas ändern, wirst du vorher per E-Mail gefragt; stimmst du nicht ausdrücklich zu, läuft das Abo zu den bisherigen Bedingungen bis zum Ende der Periode und endet dann.

14. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates, in dem eine Verbraucherin oder ein Verbraucher den gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

Für Klagen gegen Verbraucher ist ausschließlich das Gericht des Wohnsitzes, des gewöhnlichen Aufenthalts oder des Beschäftigungsorts zuständig (§ 14 KSchG); die Zuständigkeitsregeln der EuGVVO bleiben unberührt. Im Verkehr mit Unternehmern gilt das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters.

15. Streitbeilegung

Bei Beschwerden bitte zuerst über das Kontaktformular schreiben. Das ist der schnellste Weg, und meistens ist damit alles erledigt.

Für außergerichtliche Streitbeilegung ist in Österreich bei Online-Geschäften die Internet Ombudsstelle zuständig.

16. Datenschutz und Schlussbestimmungen

Welche Daten wofür verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Diese AGB sind nach den Vorgaben des Anbieters verfasst und ersetzen keine anwaltliche Prüfung.