Wie oft kommt ein Thema dran?
Warum Juscool je Termin zählt, lückenhafte Termine weglässt und unter zehn Terminen keine Zahl zeigt.
Die Häufigkeitsanalyse zeigt Zahlen, die geglaubt werden. Deshalb steht hier, wie sie entstehen.
Gezählt wird je Termin
Ein Thema, das an einem Termin in drei Teilfällen vorkam, war an einem Termin dran, nicht an dreien. Würde man Teilfälle zählen, stünde ein Termin mit einem langen Sachverhalt wie drei Termine da, und die Liste würde zeigen, wie ausführlich einmal gefragt wurde, statt wie oft.
Lückenhafte Termine zählen nicht
Ist ein Termin nur teilweise erfasst, fließt er weder in den Zähler noch in den Nenner ein. Sonst würde ein Thema seltener wirken, bloß weil die Angabe unvollständig vorliegt.
Unter zehn Terminen keine Prozentzahl
Ein Anteil aus drei Terminen wird gelesen wie einer aus dreißig. Deshalb zeigt Juscool unter zehn erfassten Terminen keine Prozentzahl, sondern nur, wie viele Termine erfasst sind. Das ist weniger, als man sich wünscht, und immer noch ehrlich.
Für die schriftliche Fachprüfung liegen derzeit zehn vollständig erfasste Termine vor, von Oktober 2021 bis Mai 2024. Dort gibt es also Zahlen. Für STEOP und GLZR sind weniger Termine erfasst, dort steht deshalb noch keine Auszählung.
Die mündliche Prüfung
Für die mündliche Fachprüfung gibt es keine Termine mit fester Angabe. Gezählt werden deshalb Nennungen in den erfassten Altfragen, 123 Fragen aus den Jahren 2023 bis 2026. Die Zahl sagt, wie oft ein Thema gefragt wurde, nicht an wie vielen Terminen.
Was man daraus macht
Die Liste zeigt, welche Themen beständig kommen. Daraus folgt nicht, dass man nur die ersten fünf lernt. Bis zur Bestehensgrenze lohnt es sich, nach Häufigkeit vorzugehen. Wer mehr will, braucht auch den Rest.